ErzieherIn.de
Titelbild

Patenschaften auf Augenhöhe – Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche

26.02.2019 Kommentare (0)

50.000 Patenschaften für Menschen mit Fluchterfahrungen gibt es etwa bundesweit. Zehn Prozent hat allein die spendenfinanzierte Stiftung Bildung initiiert. Jetzt wurde das Erfolgsrezept im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ für eine neue Zielgruppe erweitert. Das Besondere: Als einzige Trägerin fördert die Stiftung Bildung Patenschaften nur zwischen Minderjährigen.

Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Umständen, die den Start ins Leben erschweren. Maßgeblich helfen können Pat*innen an ihrer Seite. „Das zeigen unsere Erfahrungen aus drei Jahren im Patenschaftsprogramm des Bundes eindrucksvoll“, sagt Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung.

Ausweitung für sozial Benachteiligte

Ein Hemmschuh für die Betroffenen können Fluchterfahrungen sein, aber auch der soziale Hintergrund. Entsprechend wurde das 2016 initiierte Programm in Regie des Bundesfamilienministeriums nun zu „Chancenpatenschaften“ ausgebaut. Zukünftig sollen zum Beispiel auch junge Menschen profitieren, deren Eltern sie nur wenig in der Schule unterstützen können.

Gemeinsam mit Ihrem bundesweiten Netzwerk von Kita- und Schulfördervereinen geht die Stiftung Bildung auf Ideensuche für Patenschaftsprojekte, die sich dafür einsetzen, dass durch die persönliche Begegnung langfristige Beziehungen und Freundschaften entstehen, das Lernen von- und miteinander ermöglicht wird, Vorurteile und Ängste im alltäglichen Miteinander abgebaut werden und Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Teilhabemöglichkeiten gleichberechtigt gestärkt werden.

Unterstützung auf Augenhöhe

Durch die finanzielle Unterstützung der Patenschaften können zudem gemeinschaftliche Aktionen als Patenschaftstandem oder –gruppe unterstützt werden. „Diese Hilfe unter Gleichaltrigen ist sehr niedrigschwellig“, so Hintze. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten zusammen für die Schule, lernen voneinander oder verbringen einfach gemeinsam Freizeit. Neben Minderjährigen können bei den Chancenpatenschaften auch Erwachsene und Familien dabei sein.

Bereits letztes Jahr hat die Stiftung Bildung dazu in acht weiteren Bundesländern Teams aufgebaut. An die bisherige Arbeit lasse sich dabei gut anknüpfen, sagt Stiftungsvorsitzende Hintze. Rund fünf Tausend Patenschaften hat man bereits beigetragen, als eine von 23 mitwirkenden Organisationen. 

Weitere Informationen zu den Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung sowie Kontakt zu den Regionalteams finden Sie unter www.stiftungbildung.com/patenschaften

 

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns über Kommentare.

Kommentare (0)


Kommentar schreiben



Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Erlaubte Tags: <strong><em><br>Kommentar hinzufügen:


Bitte schreiben Sie freundlich und sachlich. Ihr Kommentar wird erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet.




Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie im Impressum.

ErzieherIn.de wird gefördert von:

Wehrfritz

Seit über 80 Jahren ist Wehrfritz Komplettausstatter für Krippen und Kindergärten. Das Sortiment umfasst innovative Möbel, Raumkonzepte, Außenspielgeräte, ausgewählte Spiel- und Lernmaterialien.
www.wehrfritz.de

Stellenmarkt

21.03.2019 Erzieher (w/m/d) für Kindertagesstätte, Buchholz
Krankenhaus Buchholz und Winsen gemeinnützige GmbH
21.03.2019 Erzieher (w/m/d) für offene Kinderarbeit der Stadtjugendpflege, Freising
Stadt Freising
21.03.2019 Erzieher oder Facherzieher für Integration (w/m/d) für Kita, Berlin
Outlaw gGmbH
weitere Stellen

Newsletter für Fachkräfte

Alle zwei Monate kostenlose Infos jetzt abonnieren.

Aktuelle Rezensionen

Corinna Scherwath: Was Klaras Verhalten uns sagen kann. Cornelsen Verlag GmbH (Berlin) 2018. 95 Seiten. ISBN 978-3-589-15969-7.
Rezension lesen   Buch bestellen

Buchcover

Lars Ihlenfeld, Holger Klaus: Dienstanweisungen für Kindergarten, Krippe und Hort. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2017. 178 Seiten. ISBN 978-3-7799-3305-2.
Rezension lesen   Buch bestellen

weitere Rezensionen

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Feed Icon RSS-Feed abonnieren
RSS der Kommentare abonnieren

Feed Icon Folgen Sie uns auf Facebook

Nutzen Sie auch die Angebote unseres Herausgebers socialnet: