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Kinderarztpraxen erhalten Begleitmaterial zur zweiten Programmphase von „Lesestart"

29.10.2015 Kommentare (0)

Kinder- und Jugendarztpraxen, die schon die erste Phase des Leseförderprogramms „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen" unterstützt haben, erhalten ab sofort flankierendes Material zur zweiten Programmphase für dreijährige Kinder und ihre Eltern. Die Stiftung Lesen, die das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Programm durchführt, stattet die Praxen mit Pixi-Büchern für Familien und einer Ringbuch-Ausgabe des aktuellen Lesestart-Ratgebers für das Wartezimmer aus.

Das Pixi-Buch „Ein Tag voller Abenteuer" wurde in Zusammenarbeit mit dem Carlsen-Verlag als Lesestart-Sondereditionen konzipiert und eignet sich zur Weitergabe an Eltern mit dreijährigen Kindern im Rahmen der U7a-Vorsorgeuntersuchung. Im Gespräch über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes können Kinder- und Jugendärzte die Eltern gezielt darauf aufmerksam machen, dass sie gemeinsam mit ihrem Kind die Bibliothek vor Ort besuchen, um dort ein neues Lesestart-Set zu erhalten. Zusätzlich steht den Kinder- und Jugendarztpraxen eine Ringbuch-Ausgabe des aktuellen Lesestart-Ratgebers für Eltern mit dreijährigen Kindern zur Verfügung, die sie im Wartezimmer auslegen können. So können sich Familien über das Lesestart-Programm und den aktuellen zweiten Meilenstein informieren. Das Pixi-Buch steht zudem als Vorlese-App zur Verfügung und regt mit zahlreichen Animationen und Geräuschen zum Vor- und Selberlesen an, Mitmachelemente und Spiele ergänzen die Geschichte. Die App ist erhältlich für iPad, iPhone (auch für iPhone 6), optimiert für iOS-Versionen ab 8.0, sowie für Smartphones mit Android-Betriebssystem.

Dass die Kinder- und Jugendärzte als Programmpartner eine große Bedeutung haben, belegt auch die wissenschaftliche Begleituntersuchung des Lesestart-Programms: Im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung haben über 5.000 Kinder- und Jugendärzte in ganz Deutschland das erste Lesestart-Set an Eltern mit einjährigen Kindern überreicht und sie auf die Bedeutung der frühkindlichen Leseförderung aufmerksam gemacht. Über 90 Prozent der Eltern nehmen den Termin für die U6 wahr und fast alle Eltern, die die Lesestart-Sets erhalten, beschäftigen sich mit den Materialien. Zwei Drittel dieser Eltern tun das sehr intensiv. 62 Prozent der Eltern greifen Tipps auf und erhöhen beispielsweise ihr Vorlesepensum im All tag, und ein Viertel der Eltern bemerkt positive Veränderungen in ihren Einstellungen zum Thema und in ihrem Vorleseverhalten. Die ersten beiden Programmphasen von Lesestart werden von der InterVal GmbH, Berlin, in Kooperation mit Prof. Dr. Christine Garbe von der Universität zu Köln und Dr. Claus Barkmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wissenschaftlich begleitet.

Im zweiten Lesestart-Set, das über 5.000 Bibliotheken in ganz Deutschland derzeit an Familien mit dreijährigen Kindern überreichen, finden Eltern wieder viele Anregungen zum Thema Vorlesen und Erzählen sowie ein altersgerechtes Bilderbuch.

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Lesen vom 27.10.2015

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