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Studentin im Hörsaal

Kampagne "Werde Erzieher" in Sachsen

19.03.2013 Kommentare (1)

Seit Februar 2013 läuft in der Erzgebirgsregion die Kampagne „Werde Erzieher!“ des Projektes MEHR Männer in Kitas. Mit regionaler Mundart und lustigen Werbespots werden insbesondere Jungs, aber auch deren Eltern, auf den Beruf des Erziehers aufmerksam gemacht.

„Die Kampagne läuft bis Ende 2013 und ist direkt auf unsere Modellregion Erzgebirge zugeschnitten“, erklärt Matthias Kretschmer vom Projekt MEHR Männer in Kitas. „Wir wollen junge Männer für das Berufsfeld Kita begeistern und gleichzeitig auf die Bedeutung gemischter pädagogischer Teams hinweisen. Dabei setzen wir auf den  Plakaten im öffentlichen Raum und in den Videoclips bewusst die erzgebirgische Mundart ein. Dieses Vorgehen sorgte vom ersten Tag an für viel Aufmerksamkeit.“

Dass dieser Ansatz in die richtige Richtung geht, zeigt nicht nur die vermehrte Zahl der Anfragen an das Projekt, sondern auch die positive Resonanz seitens der Politik. So wurde die Kampagneneröffnung Frank Vogel, dem Landrat des Erzgebirgskreises, begeistert unterstützt. Er ermutigte junge Männer, den Erzieherberuf stärker für die eigene Berufswahl in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig lobte Vogel die qualitativ anspruchsvolle Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertageseinrichtungen.

Neben Plakatierungen im Erzgebirge finden im Rahmen der Kampagne verschiedene Informationsveranstaltungen statt. Zudem präsentiert sich das Projektteam auf regionalen Berufsinformationsmessen und in Schulen. Aber auch der Onlinebereich spielt eine wichtige Rolle. Auf der Kampagnenwebsite www.werde-erzieher.de kann man sich über den Erzieherberuf informieren und es gibt lustige Spots mit Ringo dem Roboter, die auf unterhaltsame Weise an das Thema heranführen.

Quelle: Kita-Bildungsserver Sachsen

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Kommentare (1)

Peter Barton 03 Mai 2013, 11:53

Diese Kampagne zeichnet ein süsses „heile Welt“ Bild des Berufes und erfüllt die Kliches, die dem Beruf „ErzieherIn“ anheften. Ein bisschen baslten, ein bisschen toben, pusten, wenn es mal weh tut ...
Erzieher und Erzieherinnen werden als als das dargestellt, was sie in vielen Augen sind: Basteltanten..... sehr attraktive Perspektive für junge Männer.
Anstatt das Geld sinnvoll einzusetzen wird es für so eine Kampagne ausgegeben und die Menschen, die in dem Beruf arbeiten klagen über schlechte Löhne,dünne Personaldecken und Sparmaßnahmen.
Schade, dass erzieherin.de kritiklos diese Maßnahme unterschtützt ...

mfG

Peter Barton

P.S.: dieser Beitrag des SWR sollte ergänzend zu der „Kampagne“ gezeigt werden
http://www.youtube.com/watch?v=RF2E0R0GvwQ

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