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Frühe Hilfen Deutschland auf dem WHO-Kongress in Neu-Delhi

03.01.2019 Kommentare (0)

Seit elf Jahren sind die Frühen Hilfen in Deutschland etabliert und gewinnen stetig an Bedeutung. Sie sind inzwischen ein zentrales Element der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung von Familien mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren. Das im Jahr 2007 vom Bundesfamilienministerium gegründete Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat den bundesweiten Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen von Anfang an voran gebracht.
Jetzt hat das Partnership for Maternal, Newborn & Child Health (PMNCH) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Deutschland eingeladen, die Frühen Hilfen auf seinem Kongress „Partner’s‘ Forum 2018“ am 12. und 13. Dezember 2018 in Neu-Delhi vorzustellen. Sie sind einer von zwölf „Leuchttürmen“, die aus etwa 350 Bewerbungen ausgewählt wurden. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen und das Bundesfamilienministerium werden das erfolgreiche Modell zur Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Kindern und Familien präsentieren. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat der indische Ministerpräsident Narendra Modi übernommen.
Maßgebliche Gründe für die erfolgreiche Entwicklung der Frühen Hilfen sind die Zusammenarbeit von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Überwindung von föderalen Grenzen durch die gute fachliche Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen. Nur wenn alle Professionen und Entscheidungsebenen an einem Strang ziehen, erhalten Familien in schwierigen Lebenslagen effektive Unterstützung. Die Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesfamilienministeriums sichert nachhaltig die aufgebauten Netzwerke und psychosozialen Unterstützungsangebote für Familien.
Das British Medical Journal veröffentlicht zum Kongress ein Schwerpunktheft, in dem die Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland und die intersektorale Zusammenarbeit der Akteure dargestellt wird.
Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e.V. Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen früher zu erkennen, bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.
Den Beitrag im British Medical Journal finden Sie unter: www.bmj.com/content/363/bmj.k4786.
Weitere Informationen zur Konferenz stehen unter: www.fruehehilfen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 12.12.2018

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