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Fernsehfest Ostern - Programm selbst bestimmen

Die TV-Sender bieten gerade zu Ostern wieder ein umfassendes Angebot. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ empfiehlt das Film- zum Familienerlebnis zu machen, indem man geeignete Filme gemeinsam auswählt und anschaut sowie sich über sie austauscht. 

Zu den Ostertagen läuft wieder viel im Fernsehen. Ein guter Zeitpunkt, um in der Familie geeignete Filme oder Sendungen zusammen anzuschauen. „Geradlinige, kurze Geschichten mit ruhigem Bildwechsel, verständlicher Sprache und einem positiven Ausgang sind für TV-Anfänger passend. Für fernseherfahrenere Kinder eignen sich Figuren mit denen sie sich identifizieren können, eine interessante Handlung, die nicht durch Effekte überladen ist, sondern durch Fantasie und Witz unterhält“, empfiehlt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer.

Angebote auswählen
Eine erste Orientierung bei Filmen und Sendungen bieten die Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (www.fsk.de) bzw. der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen ( www.fsf.de), die jedoch nichts darüber aussagen, ob die Filme pädagogisch empfehlenswert sind. Hier helfen Empfehlungen etwa von SCHAU HIN! ( www.schau-hin.info/medien/tv-film), FLIMMO (www.flimmo.de) oder die Kinderseiten von Fernsehzeitschriften wie der TV Spielfilm ( www.tvspielfilm.de/tv-tipps/kids-tv). 

Gemeinsam schauen
Eltern können mit ihrem Kind zusammen einen geeigneten Film anschauen und so das Film- zum Familienerlebnis machen. Wenn Kinder  Szenen nicht verstehen, können Eltern sie gleich erklären. Es macht auch Spaß, darüber zu sprechen, welche Szenen und Figuren besonders gefallen haben. Gerade mit kleineren Kindern kann man die Filmgeschichte auch weiterspinnen und eine eigene Fortsetzung nachspielen oder Motive des Films malen. Kinder freuen sich auch über gemeinsame Spiele, Ausflüge oder Basteln als Ausgleich.

Zeiten regeln
Auch wenn die Auswahl manchmal schwerfällt, ist es wichtig, dass Kinder auch in den Ferien nicht zu lange am Stück vor dem Bildschirm verbringen. Als Orientierung helfen gemeinsame Absprachen über die tägliche Nutzungsdauer der Medien. SCHAU HIN! empfiehlt etwa für Kinder bis fünf Jahren im Schnitt maximal eine halbe Stunde pro Tag, für Kinder bis neun Jahren bis zu einer Stunde, ab zehn Jahren ein Zeitbudget von etwa neun Stunden pro Woche. Für einen gemeinsamen Filmabend kann es ruhig Ausnahmen geben, wenn dafür an anderen Tagen andere Beschäftigungen auf dem Programm stehen. 

Wichtig ist auch, wann Kinder fernsehen. Filme ab 16 Jahren (FSK 16) werden nur ab 22 Uhr gesendet, Filme ab 18 Jahren nach 23 Uhr. Doch laufen manchmal auch für Kinder weniger geeignete Filme gerade an den Feiertagen tagsüber in der Wiederholung. Statt sich den Ablauf der Feiertage vom Fernsehprogramm diktieren zu lassen, kann man Filme und Sendungen auch auf DVD, in der Mediathek oder auf Streaming-Portalen ansehen und über Festplattenrekorder aufnehmen. Damit Kinder ruhig schlafen und besser abschalten können, ist auch  vom Fernsehen vorm Schlafengehen abzuraten.

3 Tipps für bewusstes Fernsehen
1. Angebot auswählen: Altersfreigaben und Empfehlungen sind gute Anhaltspunkte.
2. Gemeinsam schauen: Auf Reaktion des Kindes achten und das Gesehene besprechen. 
Auf Abwechslung in der Freizeitgestaltung achten.
3. Zeiten regeln: Klare Absprachen über Bildschirmdauer treffen. Nicht vorm Schlafengehen! Selbst entscheiden wann geschaut wird: Mediatheken oder Festplattenrekorder helfen dabei.

Quelle: Pressemittielung SCHAU HIN

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