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Familienministerin und stellv. DGB-Vorsitzende fordern familienbewusstere Arbeitszeiten

23.12.2014 Kommentare (0)

Anlässlich der familienpolitischen Tagung des DGB am 17. Dezember in Berlin haben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack angekündigt, sich gemeinsam für mehr Arbeitszeitsouveränität von Beschäftigten einzusetzen.

Bundesministerin Manuela Schwesig betonte dabei das gemeinsame Interesse von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften: „Immer mehr Menschen wünschen sich Zeit für die Familie, aber auch Zeit für den Beruf. Dieser Wunsch nach mehr Zeitsouveränität ist ein klarer Auftrag an alle Verantwortlichen, Arbeitszeitmodelle innovativer zu gestalten. Familienbewusste Arbeitszeiten geben den Familien mehr Flexibilität und helfen gleichzeitig den Unternehmen, Fachkräfte zu halten. Daher mache ich mich weiterhin stark für eine Familienarbeitszeit, in der beide Elternteile in vollzeitnahen Modellen arbeiten können. Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung, dem neuen ElterngeldPlus und der Familienpflegezeit haben wir bereits die ersten wichtigen Schritte für eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemacht."

„Ein Großteil der Beschäftigten hat zu wenig Einfluss auf Lage und Umfang der Arbeitszeit. Überstunden sind für viele an der Tagesordnung", so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. „Der DGB begrüßt deshalb die von Ministerin Schwesig angestoßene Debatte zur Familienarbeitszeit. Eltern müssen ihre Arbeitszeiten flexibler an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen können. Mütter und Väter müssen auch häufiger von zu Hause aus arbeiten können."

Gewerkschafter/innen und Betriebs- und Personalräte diskutieren auf der DGB-Tagung, wie sich lebensphasenorientierte und familienbewusste Arbeitszeitmodelle besser umsetzen lassen. Gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Regelungen in den Branchen und Betrieben sind notwendig, damit Phasen kürzerer Arbeitszeiten nicht automatisch zu Nachteilen für die Betroffenen führen. Ziel einer lebensphasenorientierten Personalpolitik muss sein, den Lebenswegen der Beschäftigten besser gerecht zu werden.

Anlässlich der Tagung wurde auch die Verlängerung des gemeinsamen Kooperationsprojektes „Familie und Beruf gestalten!" bekannt gegeben. Mit dem Projekt werden seit 2007 Betriebs- und Personalräte geschult, um die Umsetzung von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu fördern und konkret zu verankern.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 17.12.2014

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