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Deutschsprachiges Länderbündnis: Synergieeffekte im Bereich frühkindlicher Bildung nutzen

13.10.2015 Kommentare (0)

Deutschland, Österreich und die Schweiz tauschen sich beim D-A-CH Seminar in Wien vom 11. bis 14. Oktober über "Frühkindliche Bildung im Übergang Kindergarten – Schule" aus. Die Eröffnung des Seminars übernahm Gabriele Heinisch-Hosek, österreichische Bundesministerin für Bildung und Frauen. Neben Vertreterinnen und Vertreter der Kultusministerkonferenz, der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung und Frauen nehmen auch Repräsentanten aus Luxemburg, Belgien, Lichtenstein und Südtirol (Italien) an dem D-A-CH Seminar teil. Außerdem beteiligen sich diverse Bildungsinstitute und Pädagogische Hochschulen an der Gestaltung des Programms.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen Themen wie der Vergleich von Länderstrukturen im Übergang zwischen Kindergarten und Schule, Qualitätskriterien und Qualitätssicherung im Bereich der Ausbildung von Pädagogen und Pädagoginnen sowie Personalentwicklung. Auch über angewandte Sprachförderkonzepte, Sprachstandsdiagnose und Sprachbegleitung wird gesprochen. Zudem berichten die Teilnehmer über "best-practices" Beispiele der frühkindlichen Bildung.

"Die D-A-CH Seminare sind eine Bereicherung für unsere Arbeit. Wir können voneinander lernen und Synergieeffekte erzielen. Frühkindliche Bildung im Übergang zwischen Kindergarten und Schule ist ein wichtiges Thema in der Bildungspolitik. Der Austausch mit anderen Ländern kann hierbei nur von Vorteil sein", so Udo Michallik, Generalsekretär des Sekretariats der Kultusministerkonferenz.

Die bewährte Zusammenarbeit zwischen deutschsprachigen Institutionen hat eine lange Tradition und findet seit 1977 statt. Der bildungspolitische Austausch sowie die Bündelung und Koordinierung gemeinsamer Interessen Deutschlands, Österreich und der Schweiz sind die zentrale Zielstellung der Kooperation, die 2007 in eine Absichtserklärung über trilaterale Zusammenarbeit und 2012 in ein Memorandum gefasst wurde. Zudem werden projektorientiert weitere deutschsprachige Länder, z.B. Lichtenstein, Luxemburg und Belgien in die Kooperation miteinbezogen.

Ansprechpartner: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Quelle: bildungsklick

 

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